Presse: Der Jazzdirigent
„Licht, Schatten und ihre Melodie – mit diesen Mitteln kommt das FaksTheater in „Der Jazzdirigent“ aus...
Schon zum dritten Mal ist das Stück nun in München am Volkstheater zu sehen; in der Inszenierung des Augsburger FaksTheaters suchen Karla Andrä und die Jazzmusiker Josef Holzhauser und Uli Fiedler die Verbindung von Musik und Schauspiel – das Stück wird zur Partitur. Der Text ist ein politisches Lehrstück, aber auch eine Liebeserklärung an die Musik als Rettungsanker in Zeiten der Unterdrückung.
[Münchner Abendzeitung]
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Drei Personen erzählen diese Geschichte: zwei Multitalente mit Gesang und ihren Instrumenten – Kontrabass, Posaune, Gitarre und Trompete: Uli Fiedler und Josef Holzhauser, und eine Schauspielerin (Karla Andrä), die die leisen Töne und Gesten ebenso beherrscht wie das Markante, Laute. Das Geniale des Stückes liegt in der Idee, anhand des Jazz ein Stück dunkelster deutscher Geschichte aufzuarbeiten ohne dabei zu moralisieren – lang anhaltender, berechtigter Applaus für einen beeindruckenden Theaterabend.
[Straubinger Tagblatt]
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Der Nichte, sehr überzeugend von der Schauspielerin Karla Andrä dargestellt, gelingt es mit sparsamen Mitteln, ein Bild ihres Onkels zu zeichnen, eines Mannes, der ungewollt in die grausamen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät....die Musiker schaffen eine äußerst beklemmende Atmosphäre, die Geschichte erlebbar macht, die Geschichte von verbotenem Jazz, von zerbrochenen Träumen und persönlichem Mut.
[JazzPodium]
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Mit Karla Andrä stand nicht nur eine Schauspielerin auf der Bühne, die mit ihrer eindrucksvollen Stimme faszinierte, sondern sie war mit dem Gitarristen Josef Holzhauser und dem Kontrabassisten Uli Fiedler auch von zwei Profimusikern umgeben,die das Bühnengeschehen sowohl musikalisch als auchspielerisch zuprägen wußten.
[Lindauer Zeitung]
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„Schicksale statt Belehrung – Der Jazzdirigent bringt Jugendlichen NS-Geschichte nahe.“
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„Mucksmäuschenstill war es am Samstag Abend im Abraxas-Theater, als Karla Andrä, Josef Holzhauser und Uli Fiedler die Geschichte vom Jazzdirigenten erzählten. Die spannungsvolle Ruhe im Zuschauerraum belegt einmal mehr, dass das Konzept des Autors Wolfgang Sreter, Jugendlichen die NS-Zeit über authentische Berichte nahe zu bringen, aufgeht. Dies hatte bei der Augsburger Aufführung freilich auch mit Regie, Darstellung und Musik zu tun.“
Regisseurin Ute Legner machte aus dem Text gleichsam eine Partitur, setzte die Worte in rhythmischen Dialog zu Live-Musik... überließ den ruhigen Fluß des Textes der darstellerischen Kraft von Karla Andrä. Die ist enorm – diese zierliche Schauspielerin kann einen fast leeren Bühnenraum mit ihrer Präsenz ausfüllen...
„Josef Holzhauser und Uli Fiedler spielen schönen, gefühlvollen Swing, der in seinem nachdenklichen Grundton gut zu der Erzählung passt...“
[Augsburger Allgemeine]
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„Sie (Karla Andrä) erzählt die Geschichte mit Worten, spielt das Gesagte mit den Augen, dem Körper und erreicht das Publikum, nicht erst in der Verhörszene...“ „Gleichwertig wirkt die Musik, eine Eigenkomposition, entwickelt von den beiden Musikern. Nicht nur untermalend, sondern als wesentlicher Bestandteil des Stücks...
Jazz als Symbol für Freiheit und als Gegenwelt zum Faschismus...“
[Neue Presse]
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„Eine wirklich gelungene Produktion ist das Hörbuch „Der Jazzdirigent“... reinhören lohnt sich also.
[Neue Szene]
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Hörbuch der Woche: Wolfgang Sréter „Der Jazzdirigent“
Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme, die es dem Hörer erlaubt, sich ganz auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Wort und Musik zu konzentrieren. Die beiden Musiker Josef Holzhauser und Uli Fiedler haben eine Art Soundtrack entwickelt, haben auf hohem Niveau Swing, Blues, Kammerjazz und „Lili Marleen“ - Zitate ineinandergeschichtet und sogar aus Klopfzeichen der Gefangenen perkussive Rhythmen gewebt.
[Bayerischer Rundfunk]

